Local-first-Apps: Daten, Datenschutz und Offline-Nutzung
Bevor du einer App Arbeit anvertraust, die du behalten möchtest, frage nach Speicherort, übertragenen Daten und Wiederherstellung. Local-first ist ein nützlicher Gestaltungsansatz, doch die Bezeichnung allein beantwortet nicht alle diese Fragen.
Was Local-first bedeutet
Der Local-first-Artikel von Ink & Switch aus dem Jahr 2019 sieht die primäre Kopie deiner Daten auf deinem eigenen Gerät vor. Andere Geräte und Server können weiterhin synchronisierte Kopien speichern. Der Ansatz kann sowohl für installierte Programme als auch für Web-Apps gelten. Eine Berechnung im Browser allein belegt nicht sämtliche Local-first-Prinzipien.
Lokale Speicherung klärt den Datenschutz nicht
localStorage ist ein Speicherbereich des Browsers, in dem eine Website Daten auf deinem Gerät ablegen kann, etwa Einstellungen. OWASPs Anleitung zur Speicherung im Browser erklärt, dass schädliche Skripte, die auf einer Seite laufen, deren localStorage auslesen können. Daten auf einem Gerät zu speichern garantiert allein noch keine Vertraulichkeit. Lokale Verarbeitung kann auch mit Synchronisierung, Analyse und Downloads von externen Diensten einhergehen. Prüfe, was die App nach eigener Aussage speichert und sendet, einschließlich optionaler Freigabe- oder Synchronisierungsfunktionen.
Behalte eine wiederherstellbare Kopie
Im Browser gespeicherte Daten, einschließlich localStorage, können beim Löschen von Website-Daten und je nach Browser durch dessen Speicherrichtlinien verloren gehen (WebKit). MDNs Dokumentation zur Speicherung im Browser erklärt, dass Daten aus privaten Sitzungen meist mit deren Ende gelöscht werden. Der Browserspeicher sollte nicht deine einzige Kopie wichtiger Arbeit sein. Die Regeln hängen von Browser, Gerät und Speichereinrichtung der App ab.
Prüfe die benötigten Offline-Funktionen
MDNs Anleitung zu Service Workern beschreibt, wie Caching die Offline-Nutzung von Web-Apps ermöglichen kann. Dass ein bereits geöffneter Tab funktioniert, beweist nicht, dass die App ohne Verbindung neu geladen oder erneut geöffnet werden kann. Prüfe die Offline-Unterstützung für die tatsächlich benötigten Aktionen.
- Testdaten verwenden: Sichere wichtige Arbeit separat, bevor du testest. Erstelle ein entbehrliches Beispiel, lade die Seite neu und öffne die App erneut, um zu sehen, was erhalten bleibt.
- Wiederherstellung testen: Falls Export oder Sicherung angeboten werden, probiere sie mit deinem Testbeispiel aus und prüfe, ob du die gespeicherten Daten öffnen oder wiederherstellen kannst. Prüfe vor der Wiederherstellung, ob die App dabei ihre aktuellen Daten ersetzt. Brich ab, wenn dadurch Arbeit verloren gehen könnte, die du behalten möchtest. Synchronisierung allein belegt nicht, dass du eine frühere Version wiederherstellen kannst.
- Offline testen: Trenne mit dem Testbeispiel die Verbindung und prüfe die benötigten Aktionen einschließlich des erneuten Öffnens der App. Verbinde dich danach wieder und prüfe etwaige Synchronisierungsergebnisse. Teste das nicht mit deiner einzigen Kopie wichtiger Arbeit.
Wende die Prüfungen bei Lumelis an
Die Sprachauswahl von Lumelis Digital kann deine ausdrückliche Sprachwahl in diesem Browser speichern, wenn Speicher verfügbar ist. Diese Einstellung ist keine Sicherung von Arbeit, die du in einem Werkzeug erstellst. Im Werkzeugkatalog von Lumelis kannst du eine Funktion für die Prüfung auswählen. Lies die Datenschutzerklärung für die vom Betreiber beschriebenen Datenverarbeitungen. Beurteile jede Funktion einzeln: Eine gespeicherte Einstellung belegt weder Offline-Unterstützung noch den Verzicht auf Analyse.
Notiere, was mit der getesteten App-Version, dem Browser und dem Gerät funktioniert hat. Diese praktischen Prüfungen helfen dir zu entscheiden, ob eine Funktion deine Anforderungen erfüllt; sie zertifizieren nicht die Sicherheit des gesamten Dienstes.